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24

Mai







02.05..24  
Morgens um 6.19 Uhr werfe ich einen Blick auf die Straße vor Micaëlas Haus. Es hat geregnet.

Nach dem Frühstück gehen wir zusammen einkaufen. Ich trage die Tasche mit dem Einkauf und ihr iPhone. Sie fotografiert mich…

…und ich fotogafiere sie.

…vor einem Friseursalon…

… einem entdecken wir einen Hamam ausschließlich für Frauen. Andere Fotos poste ich auf Facebook und Instagram.

Wir fanden ein marokkanisches Restaurant. Ich esse zum ersten Mal in meinem Leben Kusskuss. Wir fühlen uns beide sehr wohl.

Wir planen, heute um 4 Uhr zu unserem gemieteten Ferienhaus loszufahren.
02.05..24  
Um 4.39 Uhr waren Micaëla und ich abfahrbereit. Nach einer großen Aufregung um meine Computertasche, die ich nirgenwo in der Wohnung finden konnte. Sie stand zusammen mit meinem Gehstock schon vor der Wohnungstüre.

Irgendwann auf der Autobahn macht der Mond uns beide verrückt. Micaëla kann ihre 800mm-Mondkamera nicht scharfstellen und vermisst alle ihe Kabel und anderen Kameras.

"La Confluence" ein Museum für das Zusammenentreffens zweier Flüsse, der Rhone und der Sâone, steht in Lyon.

Eine von vier Autobahntankstellen. Es regnet in Strömen. Micaëla fährt den gröten Teil der Strecke. Ich fahre etwas mehr als 200 Kilometer. Um 15 Uhr kommen wir in unserem Ferienhaus an. Est sieht anders aus als die Bilder davon im Internet. Und es ist nicht das Haus am Strand, das Micaëla in ihrer Kindheit mit Mutter und Vater besucht hatte. Beim Ausladen unseres Gepäcks stellt Micaëla fest, dass alle ihre Kameras und Kabel doch im Auto dabei fahren. Danach wollen wir das zunächst Notwendigste einkaufen. Man sagt uns, dass der erste Mai Feiertag ist und alle Geschäfte geschlossen sind.

Das Haus selbst habe ich vergessen zu fotografieren. Der Blick aus einem der Fenster auf das Meer.
03.05..24  
Eun Blick aus dem Fenster um 6.15 Uhr

6.29 Uhe

5.23 Uhr

Micaëla und ich fahren zum größten Carrefour-Supermarkt von Frejus, um dort alles einzukaufen, was wir für unseren Aufenthalt hier brauchen. Am wichtigsten für mich gute Messer. Damit mache ich meinen ersten Salat. An Senf haben haben wir beide beim Einkaufen nicht gedacht.

Nach dem Mittagessen lege ich mich auf der Terrasse unseres Hauses nackt in die Sonne und fühle mich wohl wie eine Eidechse. Dannfahren wir beide, gefühlt fünfmal, diesselbe Strecke nach Frejus, um einen der Naturisten-Strände zu finden. Den finden wir zwar nicht, aber immerhin sehen wir einen Vater mit seinen Kindern im Meer schwimmen. Micaëla testet mit den Füßen die Wassertemperatue. Sie findet das Wasser sehr kalt. Ich sage 16 Grad, genauso wie letztes Jahr auf Rügen.

Die Berge im Hintergrund von Frejus. Unsere letzte Tat an diesem Tag. Wir finden Fahrräder für uns beide, etwa einen Kilometer entfernt von unserem Haus. Diese werden um 18.30 wie verabredet geliefert.
04.05..24  
Ich träume am Morgen, dass ich Fahrrad fahre und dass vor mir der Mond auftaucht. Dann wache ich auf, öffne die Augen und sehe ihn.

Der Mond mir der Lumix um 5.42 Uhr. Ich wecke Micaëla. Sie holt ihr Mondkamera, verändert die Zoom-Einstellung und kann den Mond noch größer und schärfer fotografieren.

Freitag ist Markttag. Um 10.27 Uhr sind wir da, sehen allerdings nur Kleider. Wir fahren zum Supermarkt. Micaëla setzt mich zum Einkaufen ab. Mir geht es vor allem darum, den echten Dijon-Senf zu finden. Ich finde ihn und noch so manches andere und warte eine halbe Stunde darauf, dass Micaëla mich wieder abholt. Sie wartet vor einem anderen Supermarkt, ruft mich etwa zehnmal an. Ich mache dasselbe. Doch weder ihr, noch mein iPhone klingeln nicht.

Um 10.27 Uhr sind wir beide dann wieder zusammen auf dem richtigen Teil des Markts.

Um 11.43 fahren wir beide zum Strand.

Micaëla schwimmt im 16 Grad kalten Meer eine halbe Stunde. Ich liege in der Sonne und mache einen Film am Strand.

Um 13.30 Uhr mache ich unser erstes richtiges Mittagessen mit Reis, Steak und dem Salat vom Vortag.

Pause beim Radfahren um 17.35 Uhr

Micaëla macht dieses Foto von mir und nennt es "Framed".

05.05..24  

Micaëla und ich kehren zurück vom Strand in Saint-Aygulf und Micaëla macht ein Foto von dieser Plastikente.

Ich warte auf sie. Das war am Freitag bei unserer ersten Radfahrt und unserem Glück über den Mond.

Am Morgen um 6.31 Uhr. Ohne Mond. Zu viele Wolken.

Nach dem Frühstück um 10.10 Uhr.

Wir sind fertig für unsere zweite Radfahrt.

Wir fahren diesmal etwa eine Stunde.

An unserem Strand um 11.48 Uhr schwimmt Micaëla wieder fast eine halbe Stunde. Ich bin, während sie schwimmt, in der Sonne eingeschlafen.

Kurz vor 1 Uhr wolllen wir unsere abgeschlossenen Räder wieder aufschließen. Doch der Schlüssel passt nicht. Micaëla ruft den Radverleih an. der hat zu. Ich schlage vor zu trampen. Ein netter junger Mann hält schließlich an und bringt mich zu unserem Ferienhaus. Ich fahre zurück mit einem der Schlüssel, den ich in der Schale, in der wir alle Schüssel deponiert haben. Aber der Schlüssel passt nicht. Ich fahre ein zweites mal zu unserem Haus und bringe alle Schlüssel. Wir verabreden, dass Micaëla in einer kleinen Strandbude treffen, wo man essen und trinken kann. Als ich dort ankomme, ist sie nicht da. Eine Weile schaue ich verzweifelt mich um. Ich bestelle schließlich ein Bier und ein Würstchen. Da kommt Micaëla und sagt, dass sie im nächsten Strandlokal auf mich gewartet hat.

Dass wir uns zum zweiten Mal verpassen, ist nur möglich, weil mein iPhone im Ausland nicht funktioniert. Die Einstellung für "mobile Daten" lässt keine anderen Netze zu und sie lässt sich auch nicht zurücksetzen. Ich vermute, das liegt daran, dass ich dieses iPhone nicht bei Apple, sondern beim Telekomshop in Dahme gekauft habe.

Ein kleiner Film am Strand brauchte zum Hochladen über 6 Stunden. Ich checke heute Morgen die Internetgeschwindigkeit.
Download: 8,79 Mb, Upload: 0,66 Mb. Jetzt wundert mich nichts mehr.

06.05..24   Gestern um 4.29 Uhr sehe ich hinter den Ästen eines Baumes den Mond durchschimmern.

Eine Stunde später um 5.30 Uhr…

…5.58 Uhr

Zum Mittagessen koche ich den Spargel, den wir im Carrefour gekauft haben. Danach versuche ich das Problem zu lösen, dass ich mit meuem iPhone im Ausland nicht telefonieren kann. Zuerst frage ich per WhatsApp meine Tochter Joya. Während sie mir Hinweise gibr, mache ich selbst neue Versuche und alles funktioniert plötzlich. Ich muss selbstverständlich "mobile Daten aktivieren" und dann unter "Datenoptionen" statt dem voreingestellten "automatisch" ein lokales Netzwerk auswählen. Hätte ich das gewusst, hätte ich schon bei meiner Ankunft in Paris ein paar Probleme nicht gehabt.
Noch nicht gelöst habe ich das Problem, wie mein Name im iPhone von Micaëla erscheint. Da erscheint meine Nummer als "masqué". Ich beschreibe das so ausführlich in der Hoffung, dass eine Leserin oder ein Leser meines Blogs die Lösung weiß.

Um vier Uhr fahren Micaëla und ich mit unseren Rädern wieder zum Strand. Es ist kalt. 16 Grad. Micaëla schewimmt eine halbe Stunde. Ich schaue ein bisschen verfroren den Windsurfern zu.

07.05..24   Am Morgen um 6.42 Uhr ist der Mond unsichtbar. Micaëla ist abenteuerlustig und schlägt vor, nach Saint Tropez zu fahren.

Mir gefällt die Idee auch, und ich zeige ihr auf meinem Computer die Entfernung.

Ich fahre den Hinweg, denn Micaëla möchte Fotos machen können. Die 30 Kilometer entlang der Küste scheinen endlos. Immer wieder stecken wir im Stau.

Auf einem riesigen Parkplatz am Hafen filme ich ein Boot…

…Micaëla auch. Wir sind beide etwas enttäuscht von der Stadt. Ich sehe einen Ferrari und zähle die Porsches…

…auf dem Rückweg fährt Micaëla. Wir tanken und da ihr Auto einen zu geringen Luftdruck anzeigt, pumpe ich den Reifen, der zu wenig Luft hat, wieder auf. Zuhause angekommen fange ich sofort an, einen neuen Salat für unser Mittagessen zu kochen. Endlich auch wieder mit Dijon-Senf. Eigentlich sind wir beide müde. Wir finden, es wäre gut, statt einer Verdauungspause, auch den notwendigen Einkauf in unserem Lieblings-Supermarkt zu machen.

Danach könnten wir mit dem Rad wieder ans Meer fahren, aber tun es nicht. Micaëla ist zu müde, und alleine fahren will ich nicht.

Ich kümmere mich um den Fernseher in meinem Zimmer, der von Anfang an nicht funktioniert. Immerhin habe ich nach einer halben Stunde Arbeit es geschafft, dass wenigstens ein Kanal zu sehen ist.

08.05..24   Wenn die Wettervorhersagen stimmen, bleibt es in der zweiten Hälfte unseres Aufenthalts in Saint-Aygulf schön.

Morgens um 7.36 Uhr

Mein Sohn Nicolai schickt mir dieses Bild von einem 99 Zentimeter langen Hecht, den er gefangen hat und dann wieder zurück ins Wasser gesetzt hat.

Um 10.12 Uhr Micaëla beim Einkaufen auf dem Markt: Eier, Fisch und Erdbeeren.

Um 11.16 starten wir zu unserer ab jetzt täglichen Radfahrt zum Schwimmen…

…unterwegs

Um 12.24 Uhr sind wir nach etwas mehr als 8 Kilometern an diesem fast menschenleeren Strand angekommen. Micaëla schwimmt ohne Badeanzug 20 Minuten. Ich schwimme zum ersten Mal auch. Etwa 2 Minuten.

09.05..24   In Frankreich ist der 8. Mai, dem Tag der Unterzeichnung der Kapitulation von Nazi-Deutschland ein Feiertag, in Deutschland nicht. Nur der 9. Mai ist in beiden Ländern mit Himmelfahrt+Vatertag gleich. Mit einer Diskussion darüber beim Frühstück beginnen Micaëla und ich unseren Tag. Dann fahren wir in unseren Lieblings-Supermarlt zum Einkaufen und vergessen das Wichtigste. Mehl ("farine").

Beim Radfahren um 11 Uhr.

Unser Strand ist erst, als wir wieder nach Hause gehen, leer. Als wir ankamen, waren wir schockiert über die Menschenmenge.

Ich lag eine halbe Stunde nackt auf dem Bauch in einer Strandecke, als ein Mann zu mir kam und gesagt hat, dass dies nicht erlaubt sei. Am Esclamandes-Strand auf der anderen Seite des Flusses sei das möglich. Micaëla kommt dazu und sagt, da waren wir, und dort ist niemand ohne Badekleidung.

Ich warte auf Micaëla.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren essen wir Sole, auf deutsch Seezunge. Micaëla bereitet sie zu, nachdem ich in einem kleinen Supermarkt, der auch an Feiertagen offen hat, Mehl gekauft habe. Ich mache den Salat. Er ist fast so gut wie der, den ich auf dem Bauernhof mache. Micaëla ist mit ihrer Seezunge noch nicht ganz zufrieden. Ich bin sicher, dass die nächste noch besser schmecken wird.
10.05..24  
Morgens um 6.21 Uhr der Blick von Micaëlas Terrasse. Während ich das Frühstück vorbereite, filmt Micaëla ein Eichhörnchen (LINK)

Beim Radfahren zu unserem Strand kaufe ich an dieser Tankstelle eine Dose Bier und eine Flsche Wasser.

Am Strand um 14.41 Uhr. Hier ist der Strand leer…

…und hier voller Menschen.
11.05..24  
Morgens um 5.34 Uhr…

…und der Sonnenaufgang um 6.21

Ich bin bereit zur Abfahrt um 8.44 Uhr

Micaëla schwimmt zum ersten Mal am kleinen Strand vor unserem Haus.

Um 22.05 weckt mich Micaëla. Von der Terrasse ihres Zimmers ist der Mond sichtbar. Ich mache ein Foto mit dem iPhone…

…und der Lumix.
12.05..24  
7.40 Uhr…

…mein Handtuch aus Florida

Das Riesenkarrussell auf dem Weg zum Strand ist fertig zusammengebaut.

Strandpflanze

Micaëla um 13.18 Uhr beim Verlassen des Strandes

Der Mond um 21 Uhr mit der Lumic fotografiert. Die Sonne ist kurz davor untergegangen.
Gestern Abend um etwa 19 Uhr brach hier das Internet zusammen. Es hat bis heute um 2.30 Uhr gedauert, bis es wieder funktionierte.
13.05..24
 
Beim Mondfotografieren sind Micaëla und ich beide glücklich. Das Foto erreicht mich erst gestern Abend, weil das Internet ausgefallen ist…

Noch ein Foto vom Mond-Fotografieren abends um 21 Uhr…

Noch ein vespätetes Foto am Strand.

6.04 Uhr…

…und 7.51 Uhr. Micaëla geht an unserem kleinen Privatstrand schwimmen.

Dieses Kreuzfahrtschiff ankert den ganzen Tag vor unserer Nase in Frejus.

Um 14 Uhr haben wir genug vom Stranddasein, und als wir zuhause ankommen stellen wir fest, dass wir nichts zu essen haben. Micaëla ergreift beherzt die Initiative beim Kochen und mixt aus vorgefundenen Spaghetti und Knoblauch eine Art "alio e olio". Am Abend fällt der Mond aus. Der Himmel ist bewölkt,
14.05..24  
Morgens um 6.08 Uhr

Ich bin mit dem Lesen des letzten Buchs von Tania French fertig geworden. Der Schluss hat mich irritiert. Jetzt lese ich diesen schwedischen Thriller.

Beim Radfahren zum Strand am Morgen…



…ich trage dieses Hemd, das Micaëla mir vor einem Jahr geschenkt hat. Wir sind am Strand fast alleine, und ich kann ruhig nackt in der Sonne liegen.

Um 21 Uhr kommt Micaëla zu mir, um mich zu wecken. Sie sagt, dass der Mond ganz wunderbar zu sehen ist.

15.05..24  
Morgens um 6 Uhr. Die Wettervorhersage ist schlecht. Regen und Sturm. Und es soll bis Freitag so bleiben. Da fahren wir zuück zum Bauernhof. Erst kurz nach 12 Uhr kann ich Micaëla dazu bewegen, mit mir zum Strand zu fahren.

12.53 Uhr Eine Oleanderhecke auf dem Weg zum Strand. Ich denke an meine Oleandersträucher im Bauernhof.

Da unser Strand leer ist…

…nehme ich jetzt so richtig war, dass wir uns den Hundestrand ausgesucht hatten. Kaum haben Micaëla und ich uns niedergelassen, fängt es an zu regnen. Mal mehr mal weniger stark. Micaëla schwimmt nicht, denn das Meer ist auch ihr zu wild. Sie geht spazieren. Ich lese den gedruckten Spiegel.





Um 14.20 Uhr fahren wir zurück nach Hause.
16.05..24  
In Niendorf ist es heiß. In Saint-Aygulf (und in Cannes beim Filmfestival) ist es kalt. Und es regnet. Micaëla…

…und ich fahren in einer Regenpause zu unserem Hundestrand.

Unabhängig von einander machen wir ähnliche Bilder von Pfützen und Reflexionen.

Micaëla ist dabei, ihre warme Wolljacke zu verlieren.
17.05..24  
Gestern Morgen um 6.11 Uhr ein Lichtstreif über dem Meer.

Um 11.20 Uhr sind Micaëla und ich an unserem Hundestrand. Allein. Micaëla kann fast eine halbe Stunde nackt im Meer schwimmen. Sie sagt, so schön war das Schwimmen noch nie. Ich bin weniger glüclich, den aus den dunklen Wolken fallen plötzlich kalte Regentropfen. Außerdemkann ich urplötzlich mit meinem iPhone nicht mehr fotografieren. Der Bildschirm ist zu groß und meine Versauche, es wieder mit Dreifachtippen auf normale Größe zurückzusetzen, führen dazu, dass ich die Helligkeit fast auf Null stelle. Mit viel Geduld gelingt es Micaëla, den Normalzustand herzustellen.

Zum Abschied ein Mohnblumenfoto.

Am Abend um 21 Uhr können wir beide den Mond ftografieren.

So wollen wir beide heute zurück zum Bauernhof fahren. Ingesamt 1.370 Kilometer.

18.05..24   Die Rückfahrt von Micaëla und mir hat zwei Tage gedauert.
19.05..24  
Sonnenaufgang in Saint-Aygulf. Um 7.30 Uhr fahren Micaëla und ich dort los. Ich einige mich mit ihr, dass ich zuerst fahre, weil ich morgens meine größte Enegie habe. Mein Plan ist, die ersten 350 Kilometer bis Turin zu fahren. Endlose Staus auf der Autobahn in der Gegend um Cannes und Nizza lassen meine Morgenenergie schwinden. Nach drei Stunden, noch weit von Turin entfernt, fährt Micaëla weiter. Die unendlichen Autobahnen um Milano stellen dann uns beiden schier unlösbare Probleme. Irgendwie schaffen wir es in die Schweiz, und mit mir am Steuer geht es weiter. Bei strömendem Regen fahre ich über den 2000 Meter hohen San-Bernadino-Pass und bin danach eigentlich fix und fertig.

Aber ich will weiter fahren, bis wir wieder in Deutschland sind. In Bregenz ist Micaëla begeistert, den Bodensee zu sehen. Wir machen beide Fotos vom See und vom Mond…

… und ich mache ihr den Vorschlag, in Lindau, Abend zu essen und zu übernachten. Micaëla ist damit einverstanden. Ich erzähle ihr von meinem Lindau-Abenteuer während meiner Internatszeit in Wilhelmsdorf und die Idee taucht auf, bei dieser bestimmt nie mehr wiederkehrenden Gelegenheit, das etwa 50 Kilometer entfernte Internat zu besuchen. Ich bin nur traurig, weil das WLAN des Hotels sich auf meinem Laptop nicht nutzen kann und es daher keinen Eintrag im Blog geben kann.

Wilhelmsdorf mit der Kirche in der Dorfmitte.

Eingang zum Hauptgebäude des ehemaligen "Knabeninstuts".

Micaëla vor dem Haus meines Onkel Heinrich Fausel. Noch immer existiert dort ein Kleidergescäft meiner Tante Erna. Die Kleiderfabrik meines Onkels ist abgerissen worden. An ihrer Stelle ist jetzt ein Park.

Ich stehe vor dem Haus meiner Großmutter. In einem Teil davon ist eine türkische Pizzeria.

Micaëla am Lengenweiler See, in dem ich in meiner Internatszeit gebadet hat. Mein Onkel hatte den See gepachtet und hatte dort ein Boot, das ich wann immer ich wollte benutzen durfte.

Damit verabschieden wir uns von Wilhemsdorf. Von Lindau bis Wilhemsdorf bin ich gefahren. In Wilhelmsdorf habe ich zweimal Schwirigkeiten, Micaëlas Auto zu starten. Mir sagt das, dass es ab jetzt von seiner Herrin gefahren werden will.
Bis zum Bauernhof sind es rund 600 Kilometer. Leider haben wir in der Gegend zwischen Nürnberg und Hof wieder einmal Schwieigkeiten, die richtige Autobahnstrecke zu wählen. Zweimal liegt es an mir, weil ich sage, Hof liegt südlich von uns, wr fahren jetzt wieder Richtung München. Wir müssen Richtung Berlin fahren.

Auch hier fahren wir in eine Zone bei strömendem Regen und sehen vor uns diesen doppelten Regenbogen. Um 7.15 Uhr sind wir vor dem Bauernhof, laden aus und dann fahre ich zu REWE, um all das zu kaufen was wir über die beiden Pfingsfeiertage zum Essen brauchen.

Im Garten beim Sonnenuntergang und…

…meine Marihuanspflanze ist während meiner Abwesenheit kräftig gewachsen.
20.05..24  
Morgens um 9.58 Uhr fahre ich alleine mit dem Rad zu den Windrädern…

…und treffe in Ihlow Odyysseus und seinen Besitzer. Ich frage ihn, ob ich ein Foto von ihm für meine Frau machen kann. Er sagt ja und erzäählt mir, dass seine Frau ihn bedrängt, das Pferd zu verkaufen. Aber er wolle das nicht, denn das Pferd sei so lieb.

Nach dem Mittagessen ist Micaëla bereit zum Fahrradfahren. Sie will Odysseus auch sehen. Doch kaum sind wir fertig, beginnt es zu regnen.

Um 17 Uhr nachdem es geregnet und gedonnert hat, sieht Micaëla Odysseus.

Karsten Schwanke über das Brandenburg-Wetter

Der Mond um 22.40 Uhr mit dem iPhone…

…und mit der Lumix

21.05..24   Beim Radfahren am Morgen um 8.53 Uhr. Der Silage-Berg gegenüber dem Kartoffellager wurde während meiner Frankreichferien halb aufgebraucht.

Rot und Blau im Rapsfeld

Nach dem Radfahren am Nachmittag sehe ich den Sonntags-Tatort. Es gelingt mir nicht, ihm irgendetwas Gutes abzugewinnen.

Karsten Schwanke sagt, dass es noch wärmer wird.

Zum Sonnenuntergang um 20.43 Uhr bin ich im Garten…

…und freue mich über zwei Staudenmohnpflanzen, die ich im letzten Jahr gepflanzt hatte und die wieder da sind. Es ist offensichtlich eine mehrjährige Staude.

Beim Anschauen des Montag-Tatorts mache ich ab und zu ein Mondfoto mit der Lumix.



22.05..24   Gestern Morgen um 5.08 Uhr. Immer wieder überraschend für mich der Moment, in dem die Sonne sichtbar wird.

Nach dem Frühstück beschließen Micaëla und ich, uns um den Garten zu kümmern.

Meine beiden Rhodendronsträucher sind voll aufgeblüht.

Bei 28 Grad fahren Micaëla und ich zum ersten Mal wieder zum Baggersee nach Brandis. Micaëla schwimmt über eine halbe Stunde…

…und ich lese den neuen gedruckten Spiegel. So wie vor ein paar Tagen noch am Meer.

Um 17 Uhr fahren Micaëla und ich dann zusammen Fahrrad und anschließend sehe ich alleine…

…diesen alten Tatort von 2017, in dem auch Rüdiger Vogler auftaucht.

Thomas Ranft hat zum Wetter nichts Gutes zu berichten. Es wird wieder kälter.
23.05..24  
Mit Micaëla im Baumarkt. Eigentlich wollten wir nur Stöcke für die Befestigung unserer vor 2 Jahren gepflanzen sieben jungen Birken kaufen. Micaëla liebt Begonien. Ich auch.

Micaëla und ich haben die Begonien gemeinsam mit frischer Erde in diese Wanne eingepflanzt, und in einem anderen Topf Mohnblumensamen ausgesät. Micaëla ist erstaunt, wie winzig klein die Samen sind. Im letzten Jahr sind die Mohnsamen bei mir nirgendwo angegangen. Vielleicht haben wir dieses Jahr mehr Glück. Die Bedienungsanleitung sagt, dass sie von Juni bis September blühen.

Micaëla betrachtet eine winzige Fliege, die auf dem Biertisch nass geworden ist.

Gemeinsam befestigen wir die am höchsten gewachsene Birke mit einem Pfahl.

Nebenan eine blühende Wildrose mit einem Käfer als Gast.

Am Abend sehe ich zum ersten Mal diesen Tatort von 2005 mit Eva Mattes. Er spielt auf der Bodenseeinsel Mainau.
24.05..24  
Morgens um 6.42 Uhr. Disteln und Mohnblumen. Dieses Foto wollte ich schon immer machen…

…und dieses Foto auch, nachdem ich Micaëlas Film gesehen hatte (LINK)

Micaëla fotografiert und filmt die Störche in Brandis. Ich warte geduldig in dieser Bushaltestelle darauf, dass sie fertig wird. Etwas später schwimmt sie etwas über eine Stunde im Baggersee, und ich lese den gedruckten Spiegel.

Wir essen zum ersten Mal draußen unser Mittagessen, nachdem ich den Salat gemacht und Micaëla das Roastbeef gebraten hat.


Ich zersäge einen vom Buchsbaumzünsler zerfressenen Buchsstrauch am Rande der Feuerstelle im Garten…

…Micaëla kommt und schaut sich meine Arbeit an.

Nachts um 22.42 Uhr weckt mich Micaëla, damit ich den Vollmond fotografieren kann. Leider ist er durch einen dünnen Wolkenschleier verdeckt.
25.05..24  
Gestern Morgen um 3.50 Uhr wecke ich Micaëla und fotografiere mit ihr den untergehenden Vollmond im Garten. Mit dem iPhone…

…und mit der Lumix.

Sonnenaufgang um 6.02 Uhr. Spontan entschließen wir uns, dass ich mit ihrem Auto zum Bahnhof nach Luckau-Uckro fahre…

…und von da um 7.45 Uhr nach Berlin

Um 9.43 Uhr bin ich ich in der Fidicinstraße, wo gerade die Müllabfuhr die Stra0e für längere Zeit versperrt. Auf der Rückfahrt mit meinem Volvoauf der Autoban A13 gerate ich in einen schier endlosen Stau, fahre von der Autobahn ab und verfahre mich mehrmals…

…um 12.30 Uhr bin ich zurück. Micaëla freut sich, dass ich wieder da bin…

…und macht diese beiden Fotos von mir.

Nach dem Mittagessen fahren wir zusammen zum Baggersee. Ich bin hundemüde und schlafe mehrmals im Auto ein. Micaëla schwimmt eine Dreiviertelstunde (und ein paae Minuten). Ich lese Spiegel und dann regnet es.

Fahrradfahren ist wegen des Regens unmöglich. Deshalb schauen wir beide diesen Borowski-Tatort zum zweiten oder dritten Mal.

Thomas Ranft zum Wetter. Wieder Regen.

26.05..24   Beim Radfahren gestern Morgen um 7.52 Uhr. Nebel. Der Silage-Berg wird weiter abgetragen…

…und der Klatschmohn leuchtet

Um 12 Uhr fahren Micaëla und ich zum Baggersee…

…Micaëla schwimmt wieder eine Dreiviertelstunde…

…und ich lese den alten Spiegel zuende (obwohl ich schon den neuen habe).

Nach dem Mittagessen arbeiten wir beide im Garten. Wir säen an mehreren Stellen Klatschmohnsamen aus.

Ich sehe bis 19 Uhr diesen Borowski-Tatort…

…und anschließend zusammen mit Micaëla die Episode "Alter schützt vor Morden nicht" von Inspektor Colombo. Draußen blitzt und donnert es.

Um 1 Uhr weckt mich Micaëla und sagt. Der Mond.
   

   
   
   
   




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